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Eine Seeumrundung

 

Man oh man, bei uns ist immer etwas los. Herrchen macht das Lastenrad klar. Oh, das wird wieder ein spannender Ausflug. Herrchen plant eine Radtour. Es begleiten uns Frauchen und ein Freund von uns. Also drei Fahrräder und ich. Nach dem ersten Kilometer darf ich aussteigen und laufen. Prima, in dieser Etappe habe ich schon meinen großen Erfolg. Ich erjage eine Maus !! Herrchen scheint nicht begeistert zu sein. Herrchen möchte unbedingt die Maus haben, dass möchte ich aber nicht. Nach einigem Hin und Her, darf ich die Maus mit in mein Fahrrad nehmen. Nun geht es weiter. Wir fahren ein ordentliches Stück bis ich wieder frei laufen darf. Mittlerweile habe ich die Maus in meinem Fahrrad vergessen, muss ja aufpassen wo es hingeht. Hier beim zweiten Laufabschnitt treffe ich auf echt große Tiere. Die Menschen nennen diese Tiere Kühe. Die Kühe sind genau so neugierig wie ich und so schauen wir uns gegenseitig genau an. Die sind echt spannend und schnaufen ganz doll. Zum spielen mit mir, kann ich sie nicht so recht animieren. Jetzt geht es weiter und wir machen Rast an einem See. Mir fällt es noch schwer diese Pausen in Ruhe zu begehen. Es gibt auch hier immer so viel zu entdecken. Nach der Rast geht es mit dem Rad weiter, also heißt es einsteigen. Nach einigen Kilometern, darf ich wieder aussteigen. Jetzt fährt unser Freund soweit vor, dass wir ihn nicht mehr sehen können. Meine Aufgabe ist klar, ich muss mein Rudel zusammenhalten. Also setze ich hinterher. Ich höre zwar die Pfeife von Herrchen, aber es ist wichtiger den Ausreißer wieder zu bekommen. Das gelingt mir auch nach ein paar hundert Meter habe ich ihn auf einer Bank gefunden. Da kommt auch schon Herrchen mit Frauchen angeradelt. Nun ist alles wieder gut wir sind alle wieder zusammen.

Ich glaube Herrchen erklärt seinem Freund, dass es gerade nicht sehr klug war so vorzufahren, da ich das ja ganz anders verstehe. Aber er ist auch nicht böse, da er wußte was ich vorhatte und wo er uns findet. Mittlerweile bin ich doch recht geschafft. So darf ich wieder in das Fahrrad. Beim Lastenrad ist es so, dass ich vorne sitzen darf und somit die beste Aussicht habe.

 

Der nächste Halt ist nach ca. 10 Kilometern bei einem Fischer. Mh, hier riecht es super gut. Es sind auch andere Hund vor Ort, aber die interessieren sich nicht für mich und ich auch nicht so recht für sie ,ich bin zu kaputt. Nun noch die letzten 10 Kilometer. Ich darf wieder ins Lastenrad, ich gehe fast freiwillig in meine Box. So richtig entspannen kann ich aber nicht. Ich muss doch immer wieder kontrollieren, was da auf unserem Weg los ist.Endlich wieder auf unserem Campingplatz, die Tour hat gut 5 Std. gedauert und war meine bis jetzt längste Radtour von 40 Kilometern. Jetzt freue ich mich auf meinen Feierabend und ein schönes langes Schläfchen.

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