Besuch bei Mama Shima

 

Shiba Treffen bei Frau Brümmer

 

 

 

Ich muss mal wieder aus aktuellem Anlass einen weiteren Bericht zwischen all meinen Erlebnissen schieben. Herrchen und Frauchen sind heute ganz aufgeregt, verstehe gar nicht warum. Klar ist, dass wir eine Tour unternehmen, da Herrchen seinen Rucksack packt. Herrchen sagt zu mir;“wir fahren heute zu deiner Mama Shima, bin gespannt ob sie dich erkennt“. Aha, verstehe zwar kein Wort bin aber auf jeden Fall dabei! Jetzt geht es mit dem Auto los, dies verspricht wie immer, schon einmal einen spannenden Ausflug. Am Zielort angekommen, geht es erst in den Garten von Frau Brümmer, es riecht hier schon prima. Dann kommt Ennie raus meine Schwester. Oh ,ist die klein, entfährt es meinen Leuten. Frau Brümmer ist auch da und ist wirklich erstaunt über meine Größe und mein puscheliges Fell. Dann kommt Mama Shima, sie scheint im Moment nicht so angetan zu sein, dass fremde Hunde in Ihrem Garten rumtoben. Sie ist etwas reserviert. Nun fällt es wirklich sehr auf, dass ich der größte hier in der Truppe bin. „Mensch Edo san , wo hast du den Platz in Shimas Bauch gehabt und vor allem deine Geschwister „ fragt mich Herrchen. Shima ist im Vergleich zu mir eine ganz zarte Mama. Allerdings weiß die „gran Dame“ sich bei uns Jungvolk Respekt zu verschaffen. Es kommen noch vier Shibas hinzu und somit gehen wir mit 7 Shiba Inu´s auf Tour.

 

links Ori, in der Mitte Ennie, und rechts ich Edosan
links Ori, in der Mitte Ennie, und rechts ich Edosan

Nachdem wir auf einen Seitenweg abgebogen sind dürfen wir fast alle bis auf eine Shiba Dame von der Leine und uns frei bewegen. Das ist vielleicht ein Spaß. Ich möchte natürlich mit Ennie spielen doch da kommt der kleine Ori angefetzt und stellt mich so richtig in die Stiefel. Ori ist zwei Jahre alt und doch recht rustikal. Ich bin leicht verdattert und ziehe mich zurück. Ich bin zwar der Größte habe aber eher das Gemüt von einem Budda. In der Ruhe liegt halt die Kraft. Der Spaziergang ist echt klasse es gibt für uns alle soviel zu schnüffeln und auch toben ist angesagt. Allerdings darf ich nach Oris Auffassung nicht mit Ennie toben, schade!! Es sind ja noch genügend andere Shibas da. Am Ende des Spaziergangs darf ich sogar mit Mama Shima etwas anbändeln, da ich sehr zurückhaltend bin , lässt sie mich gewähren. Es ist schon erstaunlich wie unterschiedlich wir Shibas ausfallen, einige von uns haben ganz kurze Beine, Ich bin groß und plüschig und andere sind wieder ganz zierlich.

Links ich und rechts Mama Shima ,ganz rechts Akki
Links ich und rechts Mama Shima ,ganz rechts Akki

Warum ich so aus der Rolle falle ist selbst Frau Brümmer nicht klar. Sie meint nur , dass ich das Fell von meinem Papa habe. Das Wetter hatte heute auch ein Einsehen mit uns oder besser mit unseren Menschen. Es schien die Sonne !! So dauerte unser Rundgang gut 1,5 Stunden. Klar das wir Hunde ordentlich getobt haben. Dabei ist Herrchen aufgefallen, das wir alle recht ordentlich auf unsere Menschen hören. Also sind wir doch nicht ganz so schlimm wie in der Literatur über uns berichtet wird. Wieder bei Frau Brümmer angekommen wollten unsere Leute noch Kaffee trinken . Wir Hunde natürlich alle rein bei Frau Brümmer. Shima war gar nicht begeistert von der Invasion.Hat diese allerdings  mit Großmut ertragen. Ich wollte nun doch gerne mit Ennie spielen und Ennie auch mit mir. Da war nur Ori der sich dagegen verwahrt hat, dass wir spielen. Jetzt hatte Oris Herrchen die Nase voll und hat Ori vor die Tür gesetzt. Ab diesen Moment haben Ennie und ich ganz leise und vorsichtig gut 20 Minuten bei Frau Brümmer im Wohnzimmer gerangelt. Das war toll wir beide waren uns da wirklich einig. Irgend wann kam Mama Shima um die Ecke und hat uns einhalt geboten. Okay, sie ist hier die unangefochtene Chefin also gaben wir Ruhe. Gegen 18 Uhr sind wir dann Richtung Heimat aufgebrochen und ich bin völlig erschöpft in meiner Box im Auto eingeschlafen. Zu Hause ging auch nicht mehr viel und in der Nacht habe ich laut Herrchen ganz doll von diesem großen Abenteuer geträumt.

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