Camping ist mega anstrengend

Eine nette Shiba Dame
Eine nette Shiba Dame

 

Wie ihr liebe Leser lesen könnt sind die jetzt erschienen Erlebnisse etwas zurückliegend. Ich denke aber, dass es den Berichten selber nicht schadet. Zur Zeit herrschen bei uns im Norden über 30° Celsius. Dies ist unerträglich für mich als Puschelschiba. So verbringe ich im Moment die Zeit auf den Fliesen von meinem zu Hause und diktiere Herrchen meine Berichte. Da waren wir in den letzen Wochen etwas flusig..

Nun können meine Leute und ich endlich wieder auf den Campingplatz. Es ist meine zweite Saison. Wobei ich die erste Saison ja nur als Miniwelpe erlebt habe. Ich habe aber ein sehr gutes Gedächtnis, welches auch mein Herrchen immer wieder bewundert. So wußte ich zum Beispiel wo es zum See geht und wo der Hundestrand ist. Jetzt waren gerade die beiden Feiertage Himmelfahrt und Pfingsten, da war natürlich enorm viel los auf dem Platz. Herrchen meint, das ist gut so, sonst denke ich noch das mir der Platz alleine gehört. Es waren wieder viele Kinder und Hunde da. Ich habe mich ganz Shiba mäßig verhalten. Die Kinder wurden ganz eingehend beobachtet, was die alles so treiben und die kläffenden Radausocken wurden mit Shiba Hochmut ignoriert. Dies fanden meine Leute ganz angenehm. Während bei den anderen es immer hieß sei still, hör auf zu bellen oder an den Leinen gerissen wurde, habe ich da gesessen und mir das Schauspiel angesehen. Danach gab es immer eine tolle Belohnung für mich.Hin und wieder mache ich auch eine nette Bekanntschaft wie oben zu sehen mit der Black Lady. Auch eine Shiba Dame recht klein und zierlich. Wirklich nett und süß, wir durften auch kurz über den Platz toben, da ich auf das Rückrufsignal von Herrchn höre und so die Dame im Schlepptau wieder mit anbringe. Ihr Frauchen meinte, dass dies sonst nicht so ihre Stärke ist, eben Shibatypisch. Da bin ich wohl eher die Ausnahme.. Am Morgen geht es für Herrchen und mich erst einmal für gut eine Stunde in den Wald. Frauchen, darf dafür länger schlafen und organisiert im Anschluß die Brötchen. Im Wald kann ich meinem Herrchen die kleinen Dinge zeigen, wie Mäuschen, Frösche im Laub oder kleine Schlangen. Da ist Herrchen immer ganz begeistert, denn ohne mich hätte er diese Tiere gar nicht so entdeckt.“ Das hast du klasse gesehen oder gehört Edo sann“ bekomme ich zu hören. Herrchen zeigt mir dagegen die größeren Tiere wie Hasen, und Rehe. Da muss ich dann mal für einen Augenblick still sitzen. Dies geht aber immer besser. Während des Morgenspaziergangs darf ich an der Schleppleine laufen. Ich jage dann den von Herrchen geworfenen Tannenzapfen nach. Was für ein Spaß! Dabei wird einem aber ganz schön warm und so steuern wir einen See an wo es ganz klares Wasser gibt und ich mich a- abkühlen kann und b- die Tannenzapfen baden und retten kann. Danach geht es erst einmal zum Frühstücken. Da haben wir dann schon die ersten anderthalb Stunden zusammen im Wald verbracht.

Ich mit meinem Fahrradnhänger
Ich mit meinem Fahrradnhänger

Da wir unser ( mein) Lastenrad nicht jedes Wochenende mit zum Campingplatz nehmen können hat mein Herrchen seinen „ alten“ Hundeanhänger reaktiviert. Jetzt heißt es für mich einsteigen und zur Probefahrt über den Campingplatz starten. Wackelt zwar ist aber sonst okay für mich. Herrchen macht es ja auch immer so, dass ich zwischendurch meinen Spaß haben darf. Am Abend steht dann eine größere Radtour mit Hundeanhänger an. Ich also rein in die Box und ab geht es. Herrchen hat vorne ein voll gefedertes Rad ( Fully) und fährt nach Möglichkeit so, das die Räder von meinem Anhänger möglichst auf der glatten Fläche laufen. Er selber fährt dann mit seinem Fully die Holperstrecke. Gelingt ihm ganz gut. Dann darf ich wieder aussteigen und selber laufen. Nach der Lauf und Schnüffelstrecke, steige ich wieder ein und wir fahren die nächste Etappe. Jetzt möchte Herrchen mit mir trainieren, das ich neben dem Fahrrad laufe. Das habe ich noch nie gemacht. Aber ich bin ja schließlich nicht blöd und habe diese sportliche Aufgabe sehr schnell drauf. Mein Herrchen ist begeistert und lobt mich wie verrückt. Dabei achtet er sehr darauf, dass ich nur im Hundetrab laufe und nicht in das Ziehen komme. Passiert mir dies weil es da vorne so gut richt , bremst er und gibt den Befehl "Hundetrab". Okay verstanden, wir kommen ja da hin wo ich hin möchte. Nun biegen wir zu einem kleinen Strand ab und es ist Badepause angesagt. So geht es noch ein Stückchen den Wanderweg weiter bis zur nächsten Bank. Den Anfang vom Rückweg gestalten meine Leute so, das wir alle gemeinsam gehen und ich Mäuse jagen darf. Erst auf dem letzten Drittel heißt es wieder für mich einsteigen in den Fahrradanhänger und die Rückfahrt antreten. Das war toll und meine Beiden Menschen sind auch begeistert, können wir drei doch jetzt zusammen größere Ausflüge unternehmen. Ich kann Euch sagen heute Abend habe ich wie ein Shibastein geschlafen und von meinem Abenteuern geträumt.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0