die erste größere Wanderung

 

Herrchen hat auch immer wieder neue Ideen. So plant er mit mir eine Wanderwoche. Mama Shima würde jetzt sagen na und das machen wir schon seit Jahren mit Frauchen. Ja, schon aber ich bin doch halt etwas anders.

 

Herrchen möchte mit mir den Heidschnucken weg laufen. Dieser Weg hat den Vorteil das wir in Hamburg starten können. Dies bedeutet das Frauchen uns bequem aussetzen kann. So bleibt uns die Bahnfahrt erspart. So zumindest sein Plan. Die Regelentfernung für eine Tagesetappe wird hier mit ca. 20 km angegeben. Der E1 ( Europäische Fernwanderweg) hat gerade im oberen Teil Tageskilometer von 30. Das ist eindeutig zu viel für mich und Herrchen. Um einen kleinen Test zu starten hat Herrchen eine 10 km Strecke für uns ausgearbeitet. Wir starten von zu Hause und die Tour endet auch zu Hause. Dabei geht es landschaftlich recht abwegslungsreich zu. Wir starten mit einem Teil unser Hausrunde welche uns durch einen Park führt. Hier bekommen wir fürs erste den einzigen unangekündigten Regenschauer des Tages ab. In dem Park gibt es eine Wasserski -Anlage und es ist gesetzt, dass ich hier den Wasserskiläufern zuschaue. So suchen wir unter einem Baum schutz vor dem Regen und ich kann nebenbei meine Beobachtungen anstellen. Nun geht es weiter durch ein Heidegebiet in Richtung Wald. In dem Waldgebiet gibt es einen Beobachtungsplatz für dort lebende Conix Pferde. Hier haben wir die erste Pause eingelegt. So nebenbei lässt Herrchen seine Komoot App mitlaufen um zu sehen wir die Navigation funktioniert und wie lange das Handy durchhält. Eine kleine Powerbank wird sicherlich gut tun meint Herrchen. Nun geht es durch den Wald einen schönen engen verschlungenen Pfad entlang. Leider darf ich nicht frei laufen, da dieser Pfad sehr dicht an einem Reitweg verläuft und hier die Reiter ihre Pferde oft im schnellen Galopp laufen lassen. Das ist Herrchen zu gefährlich. Ach ja es ist für einen Shiba doch gut warm wir haben so um die 20 ° Celsius. Am Ende des Weges legen wir wie auf einem Baumstumpf eine Rast ein. Herrchen hat extra was nettes eingepackt. Er dachte ich habe da etwas länger daran zu knabbern und lege mich in Ruhe hin. Dem war aber nicht so. Das Teil was er mit hatte war super lecker und ratz fatz verspeist. Da hatte Herrchen noch nicht mal seinen Müsliriegel auf. Jetzt war ich voll auf toben aus und Herrchen durfte ordentlich Tannenzapfen werfen. Da ich keine Pause wollte ging es also weiter. Komisch nach dieser Tobeeinheit war mir verdammt warm . Nach einiger Zeit habe ich mich dann in das kühle Gras gelegt und brauchte doch eine Pause.“ So,So meint Herrchen nur zu mir, erst rumtoben und keine Pause wollen und nun alle Viere von sich strecken, du bist mir einer“. Nach einer Erholungspause und etwas zu Trinken konnte es weiter gehen. Langsam komme ich in einen Wanderrhyhtmus, wir mache gerade gut Strecke. Mittlerweile sind wir aus dem Wald raus und es geht an Pferdekoppeln entlang. Langsam werde ich müde und Herrchen schaut auf seine App. „ Edo san wir haben jetzt 7 Kilometer gemacht, ein Wenig müssen wir noch. Nach der nächsten Biegung kommen mir die Gerüche bekannt vor , hier war ich schon. Wir gehen jetzt auf einen Reiterhof zu. An einer Feldkreuzung treffen wir noch einen anderen Hund. Dieser ist auch noch jung und zum Toben aufgelegt. Klar das ich dabei bin. Ich gebe alles. Herrchen merkt aber dass ich doch ganz schön geschafft bin und ruft mich ab. Jetzt gibt es nur eins sich in den Schatten legen und ausruhen. Herrchen macht mit und so pausieren wir gut 15 Minuten hier am Ende des Reiterhofs im Schatten.

 

Nach dieser ausgiebigen Pause gehen wir die letzten Kilometer an. Meine Begeisterung hält sich in Grenzen aber Herrchen motiviert mich. Zu guter Letzt kommen wir noch an einem kleinen Bach vorbei und ich darf mich in die Fluten stürzen. Ah tut dies gut, ich plansche einfach zu gerne. Jetzt noch die letzten 500 Meter und wir haben die 10 Kilometer geschafft. Wahnsinn, wir haben für diese Strecke gut 4 Stunden benötigt. Herrchen meint für unsere geplante Wandertour im September müssen wir noch etwas trainieren. Na ja, wir haben noch etwas Zeit.

 

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