Heidschnuckenweg 3.Etappe

 

Schon wieder ein super Sommertag wie in Italien, dass ist ja kaum zu glauben. Wir starten so gegen viertel nach neun von unserem Hotel aus. Es geht heute entlang der Seeve. Ein wirklich toller Bachverlauf. Klar das ich hier das klare Wasser in vollen Zügen genießen muss. Bei einer Stelle verschätze ich mich und muss tatsächlich gegen die Strömung schwimmen, aber kein Problem für einen echten Wasser -Shiba wie mich. Wir kommen heute morgen gut voran. Die Muskeln meiner Leute haben sich an das laufen mit Gepäck gewöhnt und meine an die langen Strecken auch. Weiterhin führt die Strecke heute morgen schön durch Wald. Ca. 4 Kilometer vor dem Heideort Wesel entdecken wir auf dem Wanderweg einen Troll.

 

Mist das Wasser ist tiefer als gedacht
Mist das Wasser ist tiefer als gedacht
Kunst am Wegesrand
Kunst am Wegesrand

Komisch den muss jemand verloren haben. Der Troll sieht wie neu aus , sehr gepflegt um genau zu sein. Sollen wir ihn mitnehmen oder lieber liegen lasse? Der Besitzer könnte ja zurückkommen. Ist er in unsere Richtung gelaufen oder uns entgegen ???? Wir entscheiden uns für das liegen lassen und wandern weiter. Im Örtchen Wesel gibt es eine kleine Lokalität, aber es ist Montag und da hat man in Deutschland Ruhetag. Na ja, wir suchen uns ein schattiges Plätzchen an einem kleinen Heidehaus welches eine Art Museum ist

Das Museumshäuschen
Das Museumshäuschen

und beobachten gut 20 Leute die auch gerne dort in dem Lokal Pause gemacht hätten. Das ist etwas was meine Leute nicht verstehen, wenn man Geld verdienen kann und dies einfach nicht möchte. Na klar, benötigen die Angestellten auch einen freien Tag. Wir werden von einer Wanderin welche uns auch in Abständen begleitet gefragt ob wir einen Troll gefunden hätten und ob wir diesen dabei haben. Oh, gesehen haben wir Ihn aber leider nicht mitgenommen. Auf der Wanderkarte kann mein Herrchen der Dame in etwa zeigen wo sich der Troll aufhält. Ihr Partner ist ohne Gepäck wieder zurück um den Troll zu suchen, na da hat er aber einen netten Weg vor sich. Aber er hat Glück, ein Wanderpaar welches nach uns den Weg begangen hat , hat den kleinen Troll eingesammelt, so muss der Partner der Dame nicht ganz soweit laufen. Mittllerweile sind wir eine Fernwnderergemeinschaft geworden welche mehr oder weniger umeinander kreiselt.

 

Schatten ist kaum vorhanden in der Heide
Schatten ist kaum vorhanden in der Heide

Mal macht der Eine Pause und wird überholt mal machen wir Pause und werden überholt, so kennt man sich zumindest vom sehen schon mal und weiß wer auf dem Fernwanderweg unterwegs ist. Der Troll heißt übrigens Gulifeer und wir achten jetzt darauf, das er immer noch im Rucksack von seinen Leuten ist. Meine Leute und ich fallen natürlich auch sehr auf, das ist natürlich klar. Schließlich sehe ich super aus und bin sehr stolz.(Meinung von Herrchen „Angeber“ ) Nach der Pause geht es direkt in die Heide und wir werden mal wieder gegrillt. Aber im Dauerregen laufen macht ja auch keinen Spaß. Wir kommen so rechtzeitig in Undeloh an , dass meine Leute sich sogar noch einen schönen Caffee und einen Eisbecher gönnen können. Undeloh ist auch so ein Touristen hot spot zum Glück geht es auf den Abend zu und die Menschen werden weniger. So ganz geheuer ist meinen Leuten unter Covid Gesichtspunkten die Menschenmenge nicht. Heute sind wir bei weitem nicht so kaputt wie gestern, dies empfinden wir alle als sehr angenehm.

 

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