Heidschnuckenweg 5. Etappe

Das "H "steht für unseren Heidschnuckenweg .Das "X "für den Europäischen Fernwanderweg
Das" H" steht für unseren Heidschnuckenweg .Das "X "für den Europäischen Fernwanderweg

 

Nach einem guten Frühstück, wo ich wieder meine Leute begleiten durfte, geht es, was soll ich sagen wieder durch die Heide. Es ist aber recht angenehm zu laufen, da die Temperaturen nicht so hoch sind. Wir sind heute von unser Fernwandergruppe wohl die ersten die gestartet sind. Aber nach und nach überholen uns die anderen oder wir kreiseln umeinander. Meine Leute und ich sind mittlerweile in einem richtigen Wandermodus angekommen. Ein Ehepaar ist dabei welches auch mit Hund läuft, allerdings ist die Hündin schon 12 Jahre alt und hat überhaupt kein Interesse an meiner Person. Na, da kann man einfach nichts machen. Jetzt müssen wir die Autobahn A7 queren, das ist gar nicht so einfach, da der Weg irgendwie an der Raststätte / Zufahrt zur Autobahn entlang führt. Wenn man nicht aufpasst ist man als Wanderer ganz schnell auf der BAB. Hier heißt es Augen auf und genau schauen wo das Wanderzeichen das „H“ zu finden ist. Wir passieren die Autobahn zum Glück durch einen Tunnel so hält sich meine Panik einigermaßen in Grenzen. Danach führt der Weg am Snow Dom Bispingen vorbei.

 

 

Jetzt führt der Weg kurz vor Bispingen nochmals durch ein sehr schönes Heidegebiet. Es ist aber auch mal wieder verdammt warm. Gerade machen wir eine Hitzepause, da kommt doch eine sehr nette Eurasier Hündin vorbei. Sie ist auch nicht viel älter als ich und so geht bei uns beiden so richtig die Post ab. Herrchen rauft sich schon die Haare, da er weiß was kommt. Nach gut einer halben Stunde Rangellei und Toberrei ruft Herrchen mich ab und ich bin auch völlig erledigt. Jetzt geht nichts mehr und genau das hat Herrchen kommen sehen. Nun werden die Rucksäcke nochmals abgelegt und wir pausieren für eine halbe Stunde im Schatten, so das ich wieder etwas zu Atem komme. Zum Glück schleppen meine Leute auch ausreichend Wasser für mich mit. Herrchen meint zwar, dass wir bald an einen Bach kommen müssten, aber es dauert doch länger als gedacht.

 

Im Hintergrund der Snow Dome von Bispingen
Im Hintergrund der Snow Dome von Bispingen

 

Natürlich wird beim Erreichen des Baches ausgiebig geplanscht. Dann müssen wir vor Bispingen noch eine für uns endlos erscheinende Wohnstraße meistern. Alle aus unser Fernwandergruppe fanden diese Straße übel. Es lag einfach an der Tatsachen, dass die Straße nach ca. 15 Km Wanderweg zu meistern ist. Da es viel zu warm ist und wir schon alle kaputt sind bringt diese Straße keinen Spaß. Die Straße selber hat kaum Verkehr, das war nicht das Problem. In Bispingen selber haben wir uns dann noch etwas verlaufen und unser Hotel nicht gleich gefunden, aber als auch dass geschafft war, waren wir alle froh als wir auf unserem Zimmer waren. Unser Erscheinen im Hotel war auch nicht ganz so fein, da wir sprich meine Leute völlig eingestaubt und verschwitzt waren. Wir sahen schon ganz schön abgekämpft aus. Ich glaube so fühlten wir drei uns auch!

 

Heute haben meine Leute mich nicht mit zu dem Essen genommen, ich war viel zu kaputt. Die Rauferei mit der sehr netten Eurasierin hat mich mehr geschafft als ich mir eingestehen will. Die Energie reicht nur noch für die kleine Abendrunde und dann nichts wie in die Falle.

 

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